
WÄNDE STREICHEN: IDEEN UND TIPPS VON UNSEREN EXPERTEN
Wenn es darum geht, einen Raum zu streichen, gibt es zwei Typen: die einen überlassen die Arbeit lieber einem Profi, die anderen sehen darin eine lohnende und fast schon therapeutische Aufgabe. Ganz gleich, zu welcher Gruppe Sie gehören, mit V&CO-Farbe erzielen Sie immer beeindruckende Ergebnisse. Befolgen Sie einfach ein paar Tipps unserer Farbexperten und Ihr Raum erstrahlt mit der Präzision eines Profis.
1. Raum freiräumen
Ein leerer Raum ist die beste Grundlage für ein perfektes Ergebnis. Schwere Möbel wie Betten oder Sofas lassen sich vielleicht nicht komplett entfernen, aber verschieben Sie sie so weit wie möglich. Beginnen Sie mit kleineren Möbelstücken, die sich leicht herausnehmen lassen, und holen Sie sich Unterstützung bei größeren Stücken wie Nachttischen, Schränken oder Sesseln. Entfernen Sie außerdem Bilder und Kunstwerke von den Wänden und lagern Sie sie sicher. Deckenlampen oder Wandleuchten können Sie entweder abmontieren oder sorgfältig mit Folie und Klebeband schützen.
2. Das A und O: Vorbereitung der Wand
Die Qualität des Ergebnisses hängt nicht nur vom Farbauftrag ab. Entscheidend ist die Vorbereitung der Wände. Je sorgfältiger Sie vorgehen, desto schöner wirkt das Finish.
Prüfen Sie die Wand daher zuerst auf Schäden wie kleine Löcher, abgeplatzten Putz, Haarrisse oder Kratzer im Holz. Beseitigen Sie alle Mängel, die beim Streichen stören könnten. Verwenden Sie eine hochwertige Spachtelmasse, um Unebenheiten auszugleichen und eine glatte Oberfläche zu schaffen.


Nehmen Sie sich anschließend Zeit, die Oberfläche abzuschleifen und Unebenheiten zu glätten. Achten Sie dabei besonders auf Stellen mit rauer oder abblätternder Farbe und schleifen Sie die Kanten glatt. Auch gespachtelte Stellen sollten Sie sorgfältig nachschleifen, bis sie bündig mit der Wand abschließen.
Ein bewährtes Hilfsmittel ist Zuckerseife. Sie reinigt die Wände nach dem Schleifen gründlich und entfernt Fett, Schmutz und klebrige Rückstände. Selbst wenn die Oberfläche sauber wirkt, sammelt sich im Laufe der Zeit erstaunlich viel an. Dieser Schritt ist daher unverzichtbar. Sprühen Sie die Lösung auf Wand oder Decke, schrubben Sie vorsichtig und spülen Sie anschließend mit klarem Wasser nach. Nur so vermeiden Sie einen Seifenfilm, der die Haftung der Farbe beeinträchtigt.
Zum Abschluss grundieren Sie die Wand. Eine getönte Grundierung eignet sich ideal, um helle Farben zu überdecken oder kräftige Farbtöne vorzubereiten. So benötigen Sie weniger Anstriche für ein perfektes Ergebnis. Tragen Sie die Grundierung gleichmäßig auf, lassen Sie sie zwei Stunden trocknen und wiederholen Sie den Vorgang. Nach weiteren zwei Stunden Trocknungszeit können Sie mit dem Streichen beginnen.
3. In der richtigen Reihenfolge streichen
Wenn Sie einen ganzen Raum neu gestalten, lohnt es sich, in der richtigen Reihenfolge vorzugehen.
Beginnen Sie immer mit der Decke, da sie am anspruchsvollsten zu streichen ist. Gleichzeitig vermeiden Sie so unschöne Spritzer auf frisch gestrichenen Wänden. Decken Sie den Boden zusätzlich mit Folie ab, damit Teppiche und Holzböden geschützt bleiben


Als Nächstes sind die Wände an der Reihe. Kleben Sie die Deckenkante mit Malerkrepp sauber ab, um klare Linien zu erzielen. Streichen Sie zunächst die Ränder mit einem breiten Pinsel und füllen Sie die Flächen anschließend mit einer Rolle. Arbeiten Sie dabei in einem W-Muster mit gleichmäßigen Strichen, sodass sich die einzelnen Bahnen leicht überlappen. Gehen Sie nicht zu schnell vor, um Sprühnebel zu vermeiden. Entfernen Sie das Kreppband, solange die Farbe noch feucht ist, damit eine saubere Kante entsteht.
Sockelleisten streichen Sie am besten zum Schluss. Warten Sie jedoch nach dem Streichen der Wände ein paar Tage, bis die Farbe vollständig getrocknet ist. Und denken Sie daran: Sockelleisten müssen nicht zwingend weiß sein. Stimmen Sie sie auf Wand- oder Deckenfarben ab und verleihen Sie Ihrem Raum so eine moderne Note.
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